Wer sind die Eltern von Niko Ilicevic? Vater Jakov, Onkel Ivo, Fußballfamilie

Niko Ilicevic, deutscher Fußballer

Der Vater von Niko Ilicevic heißt Jakov Ilicevic und ist der ältere Bruder des früheren kroatischen Nationalspielers Ivo Ilicevic, der damit Nikos Onkel ist. Auch der Vater spielte Fußball, wie Niko selbst sagt. Zur Mutter gibt es keine öffentlichen Angaben.

Am Sonntag, 1. November 2026, wurde Niko beim 3:1 von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV in der Nachspielzeit eingewechselt. Einen Tag nach seinem 16. Geburtstag stellte er damit den Rekord von Youssoufa Moukoko als jüngster Bundesligaspieler der Geschichte ein.

Jakov Ilicevic, der Vater

Fußballer wie der Bruder

Jakov war wie sein jüngerer Bruder Ivo beim 1. FC Südring Aschaffenburg und bei Viktoria Aschaffenburg aktiv. Heute wird er beim VfR Goldbach geführt, dem ersten Verein seines Sohnes. Im Vereinsmagazin „Eintracht vom Main“ sagte Niko: „Mein Vater war auch ein guter Spieler und hilft mir auch gut.“

Der Vater über Schule und Fußball

Nach Nikos starkem Auftritt für die U19 gegen den FC Liverpool im Oktober 2025 erzählte der Vater dem Main-Echo, wie sich Schule und Fußball vereinbaren lassen. Niko brauchte immer mehr Freistellungen, ein Schulwechsel im Sommer machte das einfacher. „Die Noten passen“, sagte Jakov Ilicevic stolz.

Die Mutter und die Familie

Zur Mutter sind keine Angaben öffentlich. Die Familie trägt die Karriereplanung mit: Als im Sommer mehrere Topklubs Interesse zeigten, war Sportvorstand Markus Krösche laut Medienberichten Ansprechpartner der Familie, die sich für den Verbleib in Frankfurt entschied.

Onkel Ivo, der bekannte Name

Ivo Ilicevic, geboren am 14. November 1986 in Aschaffenburg, spielte in der Bundesliga unter anderem für den VfL Bochum, den 1. FC Kaiserslautern und von 2011 bis 2016 für den Hamburger SV. Er kam auf neun Länderspiele für Kroatien. Für Eintracht Frankfurt spielte er nie. Niko erzählte, er sei als Kind oft bei den Spielen seines Onkels gewesen und wolle sich bei ihm einiges abschauen.

Der Rekord am 1. November

Frankfurt gewann gegen den HSV zum zweiten Mal innerhalb von sechs Tagen mit 3:1, nach dem Erfolg im DFB-Pokal. Trainer Adi Hütter brachte Niko für Can Uzun, kurz darauf hatte er die Chance auf das 4:1, schoss aber knapp am Tor vorbei. Vor dem Spiel hatte Hütter laut Sport1 gesagt: „Allein, mit 16 dem Kader anzugehören, finde ich außergewöhnlich.“ Frankfurt hob vorher ausdrücklich hervor, dass der Gegner ein früherer Verein von Nikos Onkel war. Am Samstag spielt Frankfurt beim SC Paderborn.

Vom VfR Goldbach in den Profikader

Niko wechselte 2018 mit sieben Jahren vom VfR Goldbach ins Frankfurter Nachwuchsleistungszentrum. Mit 13 debütierte er in der U17, mit 14 in der U19. Im Sommer 2025 setzte ihn Frankfurt bei zwei Testspielen der Profis ein, das löste Prüfungen durch Arbeitsschutz und DFB aus. Am 3. Juli 2026 band ihn der Klub langfristig, die Laufzeit nannte er nicht. Niko hat die deutsche und die kroatische Staatsbürgerschaft und spielte bislang für deutsche Junioren-Auswahlen, der kroatische Verband soll um ihn werben.

By Jonas Becker

Sportjournalist mit Fokus auf Fußball- und Tennis-Persönlichkeiten. Langjährige Erfahrung in der Berichterstattung über Bundesliga-Stars und Grand-Slam-Turniere. Früher freier Mitarbeiter bei Kicker.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *