
Dara Hassanzadeh wurde 1973 in Lich in Hessen geboren und wuchs in der Pfalz auf. Seine Mutter stammt aus der Nähe von Alsfeld, seine Eltern lernten sich in Gießen kennen. Zum Vater liegen keine öffentlichen Angaben vor, der Nachname hat persische Wurzeln.
Hassanzadeh arbeitet seit 2000 beim ZDF und ist durch Reportagen aus Krisengebieten bekannt. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht öffentlich.
Lich, Gießen, Pfalz: der Familienhintergrund
Die Eltern und ihr Weg nach Gießen
Im Gespräch mit der Gießener Allgemeinen erklärte Hassanzadeh, seine Mutter komme aus der Nähe von Alsfeld. „Meine Eltern haben sich in Gießen kennengelernt“, sagte er dort. Der Vater wird weder in diesem Gespräch noch in anderen Interviews näher beschrieben. Auch Beruf, Herkunftsland und Namen der Eltern sind nicht öffentlich.
Ein persischer Nachname
Hassanzadeh setzt sich aus dem Vornamen Hassan und der persischen Endung „-zadeh“ zusammen, die „Sohn“ oder „Nachkomme“ bedeutet. Der Name ist vor allem im Iran und in Afghanistan verbreitet. Welche Geschichte die Familie dahinter hat, hat er nicht erzählt. Angaben, er sei 1975 in Athen oder im Iran geboren, widersprechen seiner eigenen Aussage über Lich.
Aufgewachsen in der Pfalz
Hassanzadeh wuchs in der Pfalz auf. Die Rheinpfalz bezeichnete ihn als „Dürkheimer“, und Filmdatenbanken führen Bad Dürkheim als Geburtsort. Er selbst nennt Lich.
Vom Gießener Hartz-Haus zur Ukraine
Ein Projekt mit persönlichem Bezug
Im Winter 2004/05 war Hassanzadeh gemeinsam mit seinem Kollegen Philipp Müller rund drei Monate fast täglich in der Gießener Nordstadt unterwegs. Sie porträtierten 15 Bezieher von Arbeitslosengeld II und bauten im Internet ein virtuelles „Hartz-Haus“ auf. Für das Projekt erhielten die beiden unter anderem einen Grimme-Preis. Dass die Wahl auf Gießen fiel, lag laut Hassanzadeh auch an den familiären Bezügen der beiden Autoren.
Seit 2000 beim ZDF
Nach Angaben der Harvard University berichtet Hassanzadeh seit 2000 für das ZDF. Er wurde unter anderem mit dem CNN International Award, dem Axel Springer Preis und dem Georg von Holtzbrinck Preis ausgezeichnet. Er selbst sagte der Rheinpfalz, er sei kein gesonderter Kriegsreporter oder Korrespondent, sondern arbeite als Redakteur beim „heute journal“.
Berichte aus der Ukraine
Seit dem russischen Angriff im Februar 2022 verbrachte Hassanzadeh drei bis vier Monate in der Ukraine. In einem Gespräch mit der Rheinpfalz berichtete er, sein Team sei im April und Mai rund 8.500 Kilometer durch das Land gefahren. Die Fachzeitschrift Journalistik beschrieb 2023, dass er mit einem ukrainischen Team arbeitet. Er lehnt den Begriff „Fixer“ ab, weil für ihn jeder, der im Journalismus arbeitet, Journalist ist. 2026 sprach er an der Harvard University über vier Jahre Berichterstattung aus dem Krieg. Anfang September 2026 berichtete er für die ZDF-Kindernachrichten „logo!“ nach einer Sturzflut aus Nepal.
